Unterschied Privatpilot oder Berufspilot? Hobby oder Karriere?
- Flugmentor

- 7. März 2025
- 2 Min. Lesezeit
Viele träumen davon, selbst ein Flugzeug zu steuern – doch nicht jeder möchte das Fliegen zum Beruf machen. Während einige als Privatpiloten (PPL) das Fliegen als Hobby genießen, streben andere eine Karriere als Berufspilot (CPL/ATPL) an.
Doch worin liegen eigentlich die Unterschiede? Und welcher Weg ist der richtige für dich?
1. Privatpilot (PPL) – Fliegen als Hobby
Die Private Pilot License (PPL) ermöglicht es dir, Flugzeuge für nicht-kommerzielle Zwecke zu steuern. Das heißt, du darfst fliegen, aber kein Geld für deine Pilotentätigkeit verlangen.
Vorteile des PPL:
✔ Flexibilität – Du entscheidest, wann und wohin du fliegst.
✔ Weniger strenge medizinische Anforderungen als bei Berufspiloten.
✔ Geringere Ausbildungskosten (ca. 15.000–25.000 €).
✔ Möglichkeit, später weitere Lizenzen wie Nachtflug- oder Instrumentenflugberechtigung (IR) zu erwerben.
Einschränkungen:
✖ Kein kommerzielles Fliegen erlaubt.
✖ Regelmäßige Schulungen notwendig, um die Lizenz zu erhalten.
✖ Hohe Betriebskosten für Privatflüge (Flugzeugmiete, Sprit, Wartung).
Der PPL ist ideal für alle, die das Fliegen als Freizeitaktivität genießen möchten. Du kannst private Flüge mit Familie und Freunden unternehmen, neue Flugplätze erkunden oder sogar mit weiteren Lizenzen dein fliegerisches Können ausbauen.
2. Berufspilot (CPL/ATPL) – Fliegen als Karriere
Wer das Fliegen zum Beruf machen möchte, benötigt mindestens eine Commercial Pilot License (CPL) oder eine Airline Transport Pilot License (ATPL). Damit kannst du als Berufspilot für Fluggesellschaften, Geschäftsflugzeuge oder Frachtflüge arbeiten.
Vorteile des CPL/ATPL:
✔ Bezahltes Fliegen – Du kannst als Pilot arbeiten und Geld verdienen.
✔ Viele Karrieremöglichkeiten – Airline, Charter, Business Aviation, Frachtflüge oder Fluglehrer.
✔ Weiterentwicklung möglich – Vom Co-Piloten zum Kapitän aufsteigen.
Herausforderungen:
✖ Hohe Ausbildungskosten (60.000–120.000 €).
✖ Strenge medizinische Anforderungen (Class 1 Medical).
✖ Schichtdienst, Jetlag und anspruchsvoller Arbeitsalltag.
Als Berufspilot hast du die Möglichkeit, um die Welt zu reisen, große Maschinen zu fliegen und eine Karriere in der Luftfahrt aufzubauen. Allerdings ist der Weg dorthin mit intensiver Ausbildung, hohen Kosten und einem anspruchsvollen Auswahlverfahren verbunden.
3. Berufspilot oder Privatpilot? Welcher Weg ist der richtige für dich?
Die Entscheidung zwischen Privat- und Berufspilot hängt von deinen Zielen ab:
✅ Wenn du Fliegen als Hobby betreiben willst → PPL
✅ Wenn du als Pilot Geld verdienen möchtest → CPL/ATPL
✅ Wenn du noch unsicher bist → Starte mit dem PPL und entscheide später!
Viele Berufspiloten haben ihre Karriere als Privatpiloten begonnen. Falls du noch überlegst, welchen Weg du einschlagen sollst, können dir meine Videos für angehende Piloten helfen, die richtige Entscheidung zu treffen und dich auf die Ausbildung vorzubereiten!



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